Der Bioturbator

Der Bioturbator arbeitet mit 5 bis 8 bar Druckluft. Die Luft wird stossweise oder kontinuierlich eingebracht. Es können wässerige Lösungen eingesprüht oder eingespült werden.

Während eines Arbeitsvorganges kann zwischen Blasen, Sprühen und Spülen kontinuierlich variiert werden. Dies garantiert die optimale Nutzung des Systems.

Die Beschädigung an Versorgungsleitungen oder Wurzeln ist ausgeschlossen, da die Sonde von Hand in den Boden geführt wird.

Dadurch kann das Bioturbator-System universell, sogar unter Pflaster-, Platten- und Asphaltbelägen, eingesetzt werden.

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Baumstandortsanierung

Der Bioturbatoreinsatz dient der Baumstandortverbesserung. Ein Baum, dessen Vitalität durch Bodenverdichtung oder Bauarbeiten gemindert ist, wird durch dieses Verfahren gestärkt und die Bodenverdichtung aufgebrochen ohne dabei Wurzeln zu verletzen.

Die Schadenursachen

Luftmangel

Bei regelmässig beanspruchten Vegetationsflächen kommt es durch Verdichtung zu Veränderung der Bodenstruktur. Mikroorganismen und Bodenlebewesen sterben ab. Die Vitalität der Vegetationsschicht lässt nach, so dass es zur Schädigung der Pflanzung kommt.

Besonders gefährdet sind Böden mit von Natur aus geringem Luftporenvolumen, wie Ton und Lehm Böden. Hier führen anaerobe Verhältnisse zu Fäulnis und Pilzbefall.

 

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Wassermangel und Staunässe

Wird wie Luftmangel zum Grossteil durch Verdichtung der Vegetationsschicht verursacht. Die Mittelporen werden durch Druck zerstört, die Wasserspeicher-kapazität und Kapillarität sind eingeschränkt.

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Nährstoffmangel

An Extremstandorten wie Straßenbegleitgrün, Dachgärten oder überbauten Pflanzgruben, kommt es durch die fehlende Zufuhr organischer Substanz zu Mangelerscheinungen und damit zur Schwächung der Pflanzung. Die Pflanzung ist geschwächt und wird anfällig für Krankheiten und Witterungsextreme.

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Schäden durch chemische Einflüsse

Im Winter kommt es durch Streusalzgaben zu einer überhöhten Salzkonzentration im Boden. Ab einer bestimmten Konzentration von Natriumchlorid kommt es im Feinwurzelbereich der Pflanzen zu Verbrennungen. Die Wasser- und Nährstoffaufnahme der Pflanzen ist stark beeinträchtigt.
Ähnliche Auswirkungen haben vom Menschen verursachte Schädigungen durch Kontamination des Erdreiches mit Mineralöl oder anderen toxisch wirkenden Substanzen.

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Die Sanierung

Bodenverdichtung beseitigen

Durch Druckluftinjektionen mit Normaldruck (5 bis 8 bar) und grosser Luftmenge (3000l/min) werden verdichtete Böden aufgebrochen. Die natürliche Bodenstruktur wird durch rasch einsetzendes Bodenleben sowie ausgeglichenen Wasser- und Luftaustausch wieder hergestellt

Bodenstruktur verbessern

Das Einbringen von strukturverbessernden Substanzen (Lava, Silikate, Alginate) durch Einblasen, -sprühen oder -spülen erhöht die Qualität der Bodenaufbereitung und steigert die Vitalität der behandelten Böden.

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Speicherfähigkeit erhöhen

Wasserspeichernde Mittel (z.B. Alginate) und Dünger (Auswahl nach Bedarf der Pflanzen) werden durch Einblasen, -sprühen oder -spülen in den Feinwurzelbereich der Pflanzung gebracht. Die Platzierung der genannten Mittel "vor Ort" bewirkt die rasche und nachhaltige Stärkung der Pflanzung.

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Bodenreaktion optimieren

Durch das Einblasen, -sprühen, -spülen von Ionenaustauschern, Huminstoffen oder Silikatgele kann dem winterlichen Salzeintrag entgegengewirkt werden. In der gleichen Weise kann durch gezielte Düngung der pH-Wert des Bodens auf die Pflanzung optimal eingestellt werden.

Bodenreaktion optimieren

Durch das Einblasen, -sprühen, -spülen von Ionenaustauschern, Huminstoffen oder Silikatgele kann dem winterlichen Salzeintrag entgegengewirkt werden. In der gleichen Weise kann durch gezielte Düngung der pH-Wert des Bodens auf die Pflanzung optimal eingestellt werden.

Die Sanierungsmaßnahmen versprechen in ihrer jeweils auf den Bedarf abgestimmten Kombination den größten Erfolg.

 

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