Die Pflege von Gehölzen und Stauden

Die Pflege der Sträucher und Stauden fängt bei einer sehr guten Pflanzenkenntnis an. Nur eine standortgerechte Pflanzung und Sortenwahl ermöglicht uns den Pflegeaufwand gering zu halten.

Die Gehölzpflege

Die Staudenpflege

Die Gehölzpflege

Bodenpflege

Das Ziel der Bodenpflege ist, die Erhaltung und Förderung der Bodenstruktur. Der Boden muss regelmässig gelockert werden, damit die Durchlüftung der oberen Bodenschichten gewährleistet ist. So wird auch verhindert, dass stehende Wasserflächen oder Staunässe entstehen können. Dem Boden sollte jährlich neue organische Substanz, am besten in Form von Kompost, zugeführt werden. Durch diese Massnahme werden die Bodenlebewesen gefördert, was sehr wichtig für den Boden ist. Durch das regelmässige bearbeiten der obersten Bodenschicht, wird auch das Unkraut gehemmt.

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Düngung

Weil in den meisten Gärten die jährliche Zufuhr von organischer Substanz fehlt, muss man die fehlenden Nährstoffe durch Düngergaben einbringen. Wir haben folgende Möglichkeiten um den Pflanzen die fehlenden Nährstoffe zuzuführen:

  • Schnell wirkende mineralische oder organische Dünger, die nur eine beschränkte Zeit wirken. Die schnell wirkenden Dünger werden im Frühjahr verabreicht um die Pflanzen beim Neuaustrieb zu unterstützen.
  • Langfristig wirkende mineralische oder organische Dünger werden der Pflanzung verabreicht, damit sie das ganze Jahr hindurch mit genügend Nährstoffen versorgt wird. Die Dünger werden auch im Frühjahr verabreicht, weil sie eine gewisse zeit benötigen bis sie wirken.

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Bewässerung

Bei den folgenden Punkten ist eine Bewässerung von Vorteil:

  • In den ersten Wochen nach der Pflanzung, sollte die Pflanzen genügend Wasser zur Verfügung haben. Weil ihr Wurzelsystem noch auf den Wurzelballen und seine näheren Umgebung beschränkt ist.
  • Bei laubabwerfenden Gehölzen, sollte man in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung, bei Trockenheit, bewässern.
  • Immergrüne Laubgehölze sollten, bei einem trockenen Herbst, bewässert werden.
  • Auch zwischen zwei Frostperioden empfiehlt es sich die immergrünen Gehölze zu bewässern. Weil sie auch in den Wintermonaten Wasser benötigen.

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Mulchen

Eine Abdeckung des Bodens verhindert eine übermässige Verdunstung von Wasser. Zudem schützt es die oberste Bodenschicht vor Erosion.

Die Vorteile sind:

  • Es muss weniger gegossen werden
  • Das Bodenleben wird durch den Abbauprotzes gefördert
  • Der Unkrautbewuchs wird unterdrückt
  • Der Boden wird vor dem Austrocknen und Verschlämmen geschützt

Die Nachteile sind:

  • Der Verrottungsprotzes, der Holzprodukte, entzieht dem Boden Stickstoff, der nachher den Pflanze fehlt wenn er nicht mit einer Düngung eingebracht wird.
  • Viele kleinere Bodendecker haben mühe die Mulchschicht (Rindenmulch) mit ihren Wurzeln zu durchdringen, deshalb decken sie die Pflanzfläche auch nur schlecht.

Geeignete Mulchmaterialien:

  • Rindenmulch
  • Holzhäcksel
  • Rindenkompost

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Gehölzschnitt

Mit dem Schnitt an Sträuchern will man ihren Aufbau fördern und ihre natürliche Form erhalten. Im Weiteren soll der Schnitt die Sträucher gesund erhalten und wenn es nötig ist, sie verjüngen damit sie zu neuem Leben kommen.

Beim Schnitt sind folgende Grundsätze zu beachten:

  • So viel als nötig so wenig wie möglich schneiden.
  • Beim Schnitt darauf achten, dass die kleinste mögliche Schnittstelle entsteht.
  • Grundsätzlich können die Gehölze fast während dem ganzen Jahr geschnitten werden. Nur während der kurzen Zeit, wenn die Gehölze austreiben und während des Blattabfalls, sollten sie nicht geschnitten werden.

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Pflege- und Verjüngungsschnitt

Mit dieser Schnittmethode erhalten wir ein kräftiges, gesundes und gleichmässiges Triebgerüst. Bei diesem Schnitt werden Triebe abgeschnitten welche aneinander reiben oder solche die ins Strauchinnere wachsen. Es werden auch kranke, tote und schwache Triebe entfernt. Mit der Zeit kann es auch nötig werden einen alten Trieb ganz zu entfernen. Bei Solitärgehölzen sollte man grundsätzlich keine alten Triebe entfernen.

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Förderungsschnitt

Der Förderschnitt soll die Blühwilligkeit der Sträucher fördern. Sträucher, welche am einjährigen Holz blühen (Lavandula, Caryopteris, Buddleja usw.), werden im März stark zurück geschnitten. Einzelne Sträucher werden nach der Blüte geschnitten, um eine Nachblüte zu fördern oder um die Knospenbildung zu begünstigen (Hibiscus, Weigela, Forsythia).

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Heckenschnitt

Hecken aus Sommergrünen Gehölzen (z.B. Carpinus) werden einmal pro Jahr, im August geschnitten. Immergrüne und Nadelgehölze schneidet man im August Buchshecken und Taxus sollten zweimal im Jahr geschnitten werden, einmal Ende Juni und das zweite mal Ende Oktober.

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Winterschutz

Bei Sträuchern in schneereichen Lagen empfiehlt es sich, diese im Herbst zusammen zu binden, wegen dem Schneedruck. Die frostempfindlichen Gehölze können mit Jutematerialien oder andern Produkten von der Kälte geschützt werden.

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Die Staudenpflege

Bodenpflege

Das Ziel der Bodenpflege ist, die Erhaltung und Förderung der Bodenstruktur. Der Boden muss regelmässig gelockert werden, damit die Durchlüftung der oberen Bodenschichten gewährleistet ist. So wird auch verhindert, dass stehende Wasserflächen oder Staunässe entstehen können. Dem Boden sollte jährlich neue organische Substanz, am besten in Form von Kompost, zugeführt werden. Durch diese Massnahme werden auch die Bodenlebewesen gefördert, was sehr wichtig für den Boden ist. Durch das regelmässige bearbeiten der obersten Bodenschicht, wird auch das Unkraut gehemmt.

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Düngung

Weil in den meisten Gärten die jährliche Zufuhr von organischer Substanz fehlt, muss man die fehlenden Nährstoffe durch Düngergaben einbringen. Wir haben folgende Möglichkeiten um den Pflanzen die fehlenden Nährstoffe zuzuführen:

o Schnell wirkende mineralische oder organische Dünger, die nur eine beschränkte Zeit wirken. Die schnell wirkenden Dünger werden im Frühjahr verabreicht um die Pflanzen beim Neuaustrieb zu unterstützen.
o Langfristig wirkende mineralische oder organische Dünger werden der Pflanzung verabreicht, damit sie das ganze Jahr hindurch mit genügend Nährstoffen versorgt wird. Die Dünger werden auch im Frühjahr verabreicht, weil sie eine gewisse zeit benötigen bis sie wirken. Die Zeit bis sie wirken, wird von dem schnell wirkenden Dünger überbrückt.

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Bewässerung

Bei den folgenden Punkten ist eine Bewässerung von Vorteil:

  • In den ersten Wochen nach der Pflanzung, sollte die Pflanzen genügend Wasser zur Verfügung haben. Weil ihr Wurzelsystem noch auf den Wurzelballen und seine Nähere Umgebung beschränkt ist.
  • Bei allen Staudenpflanzungen, sollte man in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung, bei Trockenheit, bewässern.

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Mulchen

Eine Abdeckung des Bodens verhindert eine übermässige Verdunstung von Wasser. Zudem schützt es die oberste Bodenschicht vor Erosion.

Die Vorteile sind:

  • Es muss weniger gegossen werden
  • Das Bodenleben wird durch den Abbauprotzes gefördert
  • Der Boden wird vor dem Austrocknen und Verschlämmen geschützt

Die Nachteile sind:

  • Bei Stauden dürfen keine Rindenschnitzel oder Holzhäcksel verwendet werden, weil die Stauden sehr grosse Probleme haben sich in diesen Mulchmaterialien auszubreiten.
  • Der Unkrautbewuchs wird nur minimal unterdrückt

Geeignete Mulchmaterialien:

  • Rindenkompost
  • Gebrochener Blähton

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Schnitt

Ausschneiden der Samenstände

Stark versamende Stauden sollten vor dem Versamen zurück geschnitten werden. Anderenfalls muss die Vielzahl der aufkommenden Keimlinge von Hand entfernt werden (z.B. Aruncus dioicus, Astrantia major, Campanula latifolia).

Remontierschnitt

Einige Arten belohnen einen Rückschnitt nach der Blüte mit einer zweiten Blütezeit. Durch den Schnitt wird die Samenreife verhindert und die Wuchskraft in die zweite Blüte investiert (z.B. Alchemilla mollis, Centaurea montana, Astrantia major).

Blütezeitverlängerung

Durch laufendes Ausschneiden von abblühenden Blüten, kann eine extrem lange Blütezeit erreicht werden (z.B. Hemerocallis, Buphthalmum salicifolium).

Reduzierschnitt

Bei einigen Stauden ist die Vitalität so gross, dass sie ihre benachbarten Stauden verdrängen. Diese Stauden müssen ständig durch Rückschnitt und Ausgraben im Wuchs gehemmt werden (Symphytum, Lamiastrum, Boglossoides).

Pflegerückschnitt

Der Rückschnitt wird bei einigen Stauden (z.B. Thymus x citriodorus) besser erst im Frühjahr durchgeführt, so wird die Winterhärte der Stauden verbessert. Bei den gut winterharten Stauden kann der Pflegerückschnitt auch schon im Herbst durchgeführt werden. Ein Rückschnitt im Frühjahr empfiehlt sich auch bei Stauden mit einem attraktiven Frucht- oder Samenschmuck. Diese Stauden (alle Gräser, Dictamnus, Anaphalis usw.) verhindern, dass eine Staudenrabatte im Winter kahl und trostlos aussieht.

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Winterschutz

Die frostgefährdete Stauden schützt man am besten mit individuellen Winterschutzmaterialien vor Kälte und Nässe. Es eignen sich Tannenäste, Jutematerialien oder Schilfrohrmatten eignen sich für den Winterschutz. Ein guter Isolator für kurze Triebe und Wurzeln bilden Streuschichten mit Laub oder Kompost.

 

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